Die Katze - Ein mystisches Wesen?

 

Es gibt nur ein Tier, das von Anfang der Geschichte  dem Menschen auf besondere Art nahe stand. Es lies sich nie dominieren, es war nicht bereit sich unterzuordnen, oder gar seinen Freiheitsdrang  aufzugeben. Es kam zum Menschen und blieb, solange es wollte. Es ging wann es wollte. Der Mensch versuchte es zu verstehen, doch es war nicht bereit seine Persönlichkeit zu offenbaren. Es blieb ein stolzer freier Einzelgänger. Das beeindruckte die Menschen und nötigte ihnen Respekt ab. Nichts hat sich in den tausenden von Jahren geändert, auf die die Geschichte zurückblicken kann. Kaum ein Tier hat einen so intensiven Platz in der Geschichte eingenommen wie die Katze. Von der Göttin bis zur Dämonin, alles das war sie. Gefürchtet, gehasst und geliebt.

Jeder Katzenfreund ist von den schönen, stolzen und sauberen Tieren begeistert. Kann man doch deutlich erkennen, wie zufrieden eine Katze mit sich selbst und ihrem dasein ist. Welcher Katzenfreund hat nicht schon eine ältere Katze betrachtet, die von einer Familie geliebt und gut versorgt wird, mit einer fast menschlichen Klugheit dem Ende ihres Lebens entgegensah. Versteht man da nicht die Überzeugung der  birmesischen Tempelpriester, die es als eine Erfüllung sehen, nach dem Tode, als blauäugige Tempelkatze zurückzukehren.

Nach einem alten Ausspruch haben Katzen und Hexen die schönsten Augen. Die Augen der Katze sind ja wirklich was besonderes. Ihre Nachtsichtigkeit und die Gabe, grelles Licht "abzublenden" um besser sehen zu können, kann sicherlich auch mystisch interpretiert werden. Kann sie doch Dinge sehen, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben. Dadurch mag es sein, dass Katzen sich in "fremde Welten" bewegen können und mit dem Übersinlichen auf vertrautem Fuß stehen könnten. Die einzigartige Schönheit so manchen Edelsteines hat dazu inspiriert, ihn mit dem Auge einer Katze zu vergleichen. Da gibt es das Quarz - Katzenauge, das Saphir -Katzenauge, das Tumalin - Katzenauge und noch viele andere. Diese Steine werden gerne auch als Glückssymbole getragen, es werden ihnen auch magische und heilende Kräfte zugeschrieben.

Der Heilkraft der Katze wird berechtigt Qualität zugesprochen. Etwas ganz besonderes ist das Talent der Katze, sich als Psychiater zu bewähren. Denn ihr verhalten passt sich stark dem Seelenzustand ihres Menschen an. Sie spendet Trost ohne dazu aufgefordert zu werden. Sie ist ein prima Zuhörer, ohne Langeweile zu zeigen. Sie weckt den Lebensmut ohne lästig zu werden. Die Geschichte zeigt das viele Herscher, Fürsten und Wissende sich des psychologischen Trostes der Katzen bedienten.

Das ist sicher nicht der Grund alleine, warum Katzen auch in anderen Kulturkreisen höchste Achtung entgegengeracht wurde. Denn sogar schon früher als in Ägypten wurde in Indien die Katze als Göttin Shasti verehrt. Wie ihn vielen religiösen bereichen spielte der Mond eine grosse Rolle. Der Volksglaube erkennt im klaren Mond eine weisse Katze. In ihrer strahlenden Reinheit ist sie mit ihren Wunderkräften die Beschützerin der Unschuldigen und sorgt dafür, das Böses seine verdiente Bestrafung findet.

Im Islam finden wir Mohammed, der Prophet, Politiker und Dichter, er schrieb den Koran, dass Buch Allahs nieder. Seiner Gotteslehre folgten die zerstrittenen Wüstenstämme, die Türken und einige indogermanische Stämme. Es ist bekannt, das sich der Religionsgründer intensiv mit der ägyptischen Kultur beschäftigt hatte. Unbestritten ist, dass der Prophet eine Vorliebe für Katzen hatte. Bekannt ist die Geschichte die davon berichtet, dass eines Tages die Türkisch Angora Katze Muezza auf dem Ärmel des Gewandes Mohammed´s schlummerte. Doch es war für den Propheten an der Zeit, sich zu bekleiden und zum Gebet zu gehen. Er wollte aber die Ruhe seiner Katze nicht stören. Daher schnitt er den Ärmel seines Gewandes ab und ließ die Katze weiter schlafen. Doch das ist nicht die einzige Geschichte. So heißt es auch, das eine Katze den Propheten vor dem Biss einer Schlange und damit vor dem sicheren Tod rettete. Mohammed lehnte sogar Einladungen in Häuser ab, in denen Katzen nicht bevorzugt behandelt wurden. Interessant ist auch, das der als "unrein" angeshene Hund bei den Gebeten der Islamiten nicht dabei sein darf, die Katze jedoch wann immer sie will.

Wenn wir in Europa den Spuren der Katze folgen, dann finden wir nicht nur die entzückenden Geschichten, sondern auch die ehrliche Bewunderung, die unsern Zimmertigern entgegengebracht wurde. In allen grossen Götterlehren, die sich in der Antike entwickelten, befindet sich ein Platz für die geheimnisvolle Katze, ob als Wegbegleiter einer Göttin, eines Gottes oder selbst als Gottheit. 


Die Katze an meiner Seite

Mit den verschmusten Lieblingen zu Leben, ist eine eigene Weltanschauung. Den eigentlich erlauben sie uns in ihrer Welt zu Leben. Sie passen sich uns an, doch sie zeigen nicht die geringste Lust zur Untertänigkeit. Sie suchen wie wir die Wärme, die Sonne und sind voller Lebensfreude. Sie sind machmal schlecht gelaunt, mürrisch und im nächsten Augenblick ist alles vergessen. Sie brauchen keinen Grund um fröhlich zu sein, sie sind es einfach. Sie kommen und gehen wann sie wollen. Sie freuen sich uns zu sehen und sie ignorieren uns, wenn ihnen danach zumute ist. Sie sind einfach so wie wir es gerne wären. Es ist so das wir uns ein Leben ohne Katzen nicht mehr vorstellen können. Sie sind unsere Freude, Freunde und unser Trost.

A.Fabis                            

 

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